10. November: Wissenschaft im Alltag entdecken

Der Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung findet jedes Jahr am 10. November statt. Die UNESCO möchte damit Wissenschaft und Gesellschaft einander näherbringen, zur Beteiligung an Wissenschaft anregen und zeigen, wie sie mit dem Alltag zusammenhängt.[1]

Das Thema für 2026 lässt sich sinngemäß so erklären: Durch Wissenschaftsdiplomatie eine gemeinsame Grundlage finden. Gemeint ist, mithilfe von Wissenschaft im Austausch zwischen Ländern Gemeinsamkeiten zu schaffen.[1]

Beobachtung und Frage auseinanderhalten

Für eine eigene kleine Entdeckung können Sie etwas Vertrautes genauer betrachten: Was fällt Ihnen daran auf? Vielleicht ist es eine Farbe, ein Geräusch oder eine Oberfläche. Formulieren Sie die Beobachtung in wenigen Worten, auf Papier oder einfach im Kopf.

Stellen Sie anschließend eine Frage dazu, ohne die Antwort schon festzulegen. Auch wenn Sie noch keine Erklärung kennen, haben Sie damit einen Anfang. Die Tabelle zeigt, wie Beobachtung und Frage nebeneinanderstehen können.

Kleine Beobachtungen, aus denen eine Frage werden kann
Was auffallen könnteWelche Frage daraus entstehen könnte
Die Blätter am Fenster hatten unterschiedliche GrüntöneKönnte die Lichtmenge einen Unterschied machen?
Außen an einer kalten Tasse bildeten sich TropfenWas würde sich ändern, wenn die Tasse woanders stünde?
Am Abend war der Mond am Himmel zu sehenWird er morgen an derselben Stelle stehen?

Zu einer Beobachtung können Ihnen auch andere Fragen einfallen.

Einer Frage ein Stück weiter nachgehen

Wer einer Frage weiter nachgehen möchte, kann nach einer Erklärung von einem Wissenschaftsmuseum, einer Universität oder einer öffentlichen wissenschaftlichen Einrichtung suchen. Geht es etwa um den Mond, wäre „Mond Position am Himmel an verschiedenen Tagen“ ein möglicher Suchbegriff.

Oder erzählen Sie jemandem von Ihrer Beobachtung und fragen Sie, was der Person dazu einfällt.