Was geschieht mit dem Wasser aus der Fischzucht?
In Santander geht es um das Abwasser aus der Zucht Dicklippiger Meeräschen. Dafür sind zwei getrennte Nutzungswege vorgesehen: Es soll bei der Aufzucht von Meereswürmern und von Mikroalgen eingesetzt werden.[1]
Welche Rolle spielen die Mikroalgen für die Austern?
Die Mikroalgen bilden den vorgesehenen Zwischenschritt zwischen Fischabwasser und Austernzucht. Die Austern erhalten also nicht einfach direkt Fischabfälle. Die Übersicht zeigt die beiden Nutzungswege des Abwassers.[1]
- Fischzucht → Abwasser → Mikroalgen
- Fischzucht → Abwasser → Meereswürmer
- Mikroalgen → Ressource für die Austernzucht
Die Darstellung zeigt den Aufbau des Systems, keine gemessenen Ergebnisse.
Was muss sich noch zeigen?
Das europäische Projekt plant Demonstrationen in Norwegen, Belgien und Spanien; Santander ist einer der Standorte. Eine nachhaltigere und effizientere Aquakultur ist das Ziel. Ob es erreicht wird, müssen die Demonstrationen zeigen.[1]